Biografie
Henry-Martin Klemt wurde 1960 in Berlin geboren. Er lebt in Frankfurt (Oder), ist bekennender Widder, Lyriker, Liedtexter, Nachdichter, Text-und Bild-Journalist.
Nach der Ausbildung zum Facharbeiter für Drucktechnik, Arbeit als Offsetkopierer und Armeezeit erwarb er 1985 den Hochschulabschluss Literatur am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ in Leipzig. Er war kulturpolitischer Mitarbeiter im VEB Halbleiterwerk Frankfurt (Oder), freier Schriftsteller und Feuilletonredakteur einer Tageszeitung. Seit 1994 arbeitet er freiberuflich.
Zu seinen Lyrik-Veröffentlichungen gehören:
„Poesiealbum 242“ (Verlag Neues Leben, Berlin, 1987),
„Wegzeichen“ (Stadt Frankfurt (Oder),1990),
„Freiheit riecht nach Verbranntem“ (edition rotdorn, Potsdam, 1997),
„Menschenherz“ (Verlag Die Furt, Jacobsdorf, 2002),
„Hautkontakte“ (Mit Matthias Kapke, viademica verlag berlin, Berlin, 2004)
"Was ich will - Lieder und andere Begegnungen" (Publishers Frankfurt/Oder 2008) sowie Publikationen in Anthologien, Print- und Funkmedien.
"Als wär ich schön - 50 Texte" (Publishers Frankfurt/Oder 2010)
Henry-Martin Klemt hatte Lesungen in Deutschland, Polen, Österreich, Italien, Russland, Rumänien.
Gedichte wurden ins Polnische, Russische, Rumänische, Italienische, Französische übersetzt.
Klemt arbeitet mit Schauspielern, Kabaretts, Liedermachern und Gruppen.
Eine Jahrzehntelange Zusammenarbeit besteht mit der Gruppe "Quijote" (Chemnitz) und dem Liederdichter Frank Viehweg (Berlin).
Mitwirkung an LPs/CDs:
„Millionen Emotionen“, 1989, der Rockgruppe „Wahkonda“, Frankfurt (Oder),
„Heimwärts“, 1997, „Nur diese eine Schwalbe“, 2003, und „Fluss unterm Eis“, 2005, der Gruppe Quijote, Chemnitz,
„Liebeslieder nach 12“, 2000, und „Mein Grund“, 2003, "Spurensicherung", 2006, "Fremdes Land", 2009, von Frank Viehweg, Berlin,
„Jetzt sind wir hier“, 2003, mit den Frankfurt AllStars, Frankfurt (Oder)
„Drei Liter Landwein“, 2001, und „Bald Anders“, 2004, der Gruppe Drei Liter Landwein, Frankfurt (Oder).
Klemts wichtigste Nachdichtungen sind das „Requiem“ von Anna Achmatowa (Potsdam 1992) und Gedichte von Vadim Sidur (Berlin 1992).
Klemt erhielt unter anderem den Reinhard Weisbach Preis 1982, den Hans Weber Förderpreis 1989, ein Stipendium des brandenburgischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur 1996, den Ehm-Welk-Literaturpreis 1996, einen Preis des 3. „Festivals Internazionale di Poesia 1997” in Genua (Italien) sowie den Mannheimer Heinrich-Vetter-Literaturpreis 2005.