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Fremdes Land Fluss unterm Eis Nur diese eine Schwalbe Millionen Emotionen Heimwärts Drei Liter Landwein - Schenk ein!



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Liedermacher ohne Instrument

Mit sechs Jahren wollte ich Klavier spielen lernen, aber mein Vater meinte: "Mein Sohn wird nicht dressiert." Inzwischen habe ich ihm das verziehen. Mit vierzehn Jahren wollte ich eine Klampfe, und irgendwie, wohl auch, um etwas gut zu machen, trieb Vater eine auf. Aber die Pubertät schlug zu. Für einen Autodidakten war ich einfach zu faul.

Heute ist die Sprache mein Instrument, mein einziges. Sprache ist Rhythmus. Sprache ist Melodie. Sprache ist so unerschöpflich wie die Musik und ist ihr nächster Verwandter.Weil ich aus dieser Haltung heraus schreibe, hatte ich früh schon Kontakt zu Liedermachern. Mit Udo Magister habe ich lange und sehr fruchtbar zusammen gearbeitet. Sylke Zimpel hat einige Texte sehr schön vertont. Eine Reihe von Singegruppen und Chören nutzte mein Material. Die Frankfurter Rockgruppe Wahkonda spielte ebenso Texte von mir, wie das Frankfurter Kabarett Die Oderhähne (für das ich übrigens sämtliche Programmplakate fotografiere und gestalte) oder das Erste Chemnitzer Kabarett. Auf den CDs von Quijote, Frank Viehweg und Drei Liter Landwein sind Texte von mir zu hören. Sehr gern habe ich mit Gina Pietsch zusammen gearbeitet, auch wenn es dabei nicht so sehr um eigene Texte ging, sondern um Programme wie "Deutschland einig Muttiland". Die Frankfurt (AllStars) sind eine Künstlervereiniung, die ich gemeinsam mit Kati Karney aus der Taufe heben durfte. “Jetzt sind wir hier” heißt das gemeinsame CD-Doppelalbum vor, das in 142 Minuten ein Klangbild unserer Stadt liefert. Beteiligt sind mehr als 130 Künstler in 13 unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen. ”Fluß unterm Eis”, die jüngste CD von Quijote, präsentiert zahlreiche Lieder aus den vergangenen Jahren. Nach Gedichten aus den letzten zweieinhalb Jahrzehnten entstand die CD von Frank Viehweg, die unter dem Titel "Fremdes Land" Ende 2008 erschien und auf der auch die großartige Gina Pietsch mit Rezitationen zu hören ist.

Fremdes Land Eigentlich ist diese Produktion der Extraklasse ein vertonter Lyrikband. Die Gedichte aus der Feder von Henry-Martin Klemt zeichnen sich durch eine literarische Qualität aus, wie sie so außerordentlich bei vergleichbaren Liedermacher/Chanson-Veröffentlichungen nur selten ist.

Fluss unterm Eis „Du träumst, dass ich gestorben wär - Ich träum, ich müsste leben“ - so beginnt das neue Album der Chemnitzer Gruppe Quijote. Dazwischen spielt sich alles ab.

Nur diese eine Schwalbe „Quijote“ ließ sich 1998 von einem Konzert mit Maria Farantouri zu einem eigenen Theodorakis-Projekt in deutscher Sprache inspirieren. Deutsche Lyriker aus dem näheren (Dada Hoelz, Henry-Martin Klemt) und weiteren Umfeld (Gisela Steineckert, Hans-Eckardt Wenzel) hatten sich bereits mit den Theodorakis-Texten beschäftigt.

Millionen Emotionen Irgendwie wollte man uns in diese Schublade stecken. Frucki (Wolf- Dietrich Fruck) war der Produzent bei „Amiga“ und sah in uns so eine Art „Münchener Freiheit“ des Ostens. Und dann kam auch noch ein fantastischer Textautor ins Spiel.

Heimwärts Heimwärts (1997) mit Sabine Kühnrich Gesang, Percussion Wolfram Hennig Gesang, Akustikgitarren, ...

Drei Liter Landwein - Schenk ein! Neben englischsprachigen Songs haben die Jungs auch einige deutsche Lieder im Bocksbeutel. Ihre eigenwillige Neuvertonung des Klassikers "Wer jetzig Zeiten leben will" lässt ebenso aufhorchen wie ihr neuer "Dr Eysenbarth"-Text.