Lettke
Nach hinten gekämmtes, leicht gewelltes Haar, ein sorgfältig gestutzter Vollbart, eine ernste, bedächtige Sprache, auch noch nachts um halb eins in "Bechis Bierbar", wenn die "Oderhähne" mit ihrem Autor einem Text den letzten Premierenschliff geben: Klaus Lettke entspricht durchaus dem Bild eines Satirikers. Er ist "der nette Herr von nebenan", der grüblerisch-verletzbare Philosoph, das stille, tiefe Wasser. Er macht sich etwas daraus und damit bringt er die Leute zum Lachen.
Lietz
Auch wer Dieter Lietz nicht kennt, kennt Dieter Lietz. Jedenfalls, wenn er ein bisschen älter ist. Und dabei kommt es gar nicht darauf an, von welcher Seite der Elbe man stammt. Als Frank Schöbel Anfang der 70er Jahre „Wie ein Stern in einer Sommernacht“ sang, wurde das ein Export-Schlager.
Nauschütz
Hätte er auf mich hören sollen? Als die achtziger Jahre sich neigten, riet ich ihm, was gewöhnlich der Ältere dem Jüngeren rät: Lass doch den ganzen Mist, der nichts mit Literatur zu tun hat, und schreibe. Hans Joachim Nauschütz lächelte mich hilflos an. Ich würde ja gerne, hieß das wohl, aber ich kann doch nicht.
Neubauer
Rede zur Vernissage Gewöhnlich steht an dieser Stelle ein kunsthistorisch bewanderter Mensch, de...
Neumann
Neumann ist ein Techniker, geschult an Vorbildern wie Holbein, ein Sammler von Menschen, von denen er sich ein Bild macht. Wenn der Funke überspringt, spricht er sie an: auf der Straße, im Bus, wo auch immer. "Es kann das Licht sein, die Stimmung, ich folge einem inneren Antrieb, aus der Begegnung heraus."
Pietrass
Das Schiff saugt wie ein Löschblatt Vergangenheit auf Interview mit Richard Pietraß Zu den Teil...
Reimann
Brigitte-Reimann-Haus in Neubrandenburg eröffnet Mir gefällt s jetzt. Verschneit ist der Gar...
Rother
Sein bronzenes Paar erscheint wie ein Schlüssel zu Roland Rothers künstlerischer Philosophie: Einander kreuzen, berühren, sich nähern und entfernen; die Liebe als Zeichen für Unendlichkeit; Raum lassen zwischen uns, damit die Welt hindurchfließen kann; Inneres und Äußeres kommunizieren lassen.
Schumacher
"Echt cool, die beiden!" Wenn ihr jüngstes Publikum nach einer Lesung mit solchem Lob aufwartete, konnte man das Glück in den Augen von Hildegard und Siegfried Schumacher sehen.
Soubeyrand
Mit Biljana Srbljanovics "Familiegeschichten. Belgrad" hat im Frankfurter Theater-Bahnhof eines d...
Villegas
Seine Liebe zu den Kindern hat Eduardo Villegas aus seiner Heimat Venezuela mitgebracht. Die Mutt...
Wolff
Die Frankfurter Übersetzerin Karin Wolff Sich kräftig nach vorn zu drängeln, ist Karin Wolff off...